Sicher unterwegs in Feldkirchen-Westerham |
|
|
|
Kundgebung für sichere WegeDonnerstag, 13. Februar 2026 · 14:00 Uhr Westerham, Miesbacher Straße – vor Kindergarten KiWest
Miteinander können wir echte Verbesserungen in unserem Ort erreichen. Kommt zur Kundgebung & Demo und gestaltet mit uns ein sicheres, lebenswertes Feldkirchen-Westerham – für Kinder, Familien und alle, die zu Fuß unterwegs sind.
Im Rahmen der Kundgebung übergeben wir die gesammelten Unterschriften an die zuständige Behörde. Gemeinsam mit Kindern gestalten wir zudem einen symbolischen Zebrastreifen, die während der Veranstaltung auf die Straße gelegt wird. Außerdem haben wir verschiedene politische Vertreter*innen und Expert*innen um eine Stellungnahme gebeten.
Weitere Details zur Kundgebung findet ihr unter https://sicher-unterwegs.org/demo/ |
|
|
|
Über 1.000 Unterschriften!Wir haben unser Ziel erreicht und über 1.000 Unterschriften gesammelt! Ein starkes Signal aus unserer Gemeinde, dass sicherere Übergänge für die Bürger am Ort wichtig sind.
Wir hören aber noch nicht auf und wollen in dieser Woche noch weiter sammeln. Nächstes Ziel: 1.100
Unser Spenden-Pool ist inzwischen auf 365 € gestiegen. Dem stehen bisherige Ausgaben für Flyer, Plakate und Warnwesten gegenüber. Für die Kundgebung erwarten wir noch mehr Ausgaben und hoffen deshalb auf weitere Unterstützung. |
|
|
|
Maßnahmen zur Verkehrssicherheit im ISEKEin Beispiel dafür, dass in der Gemeinde nicht nur geredet, sondern konkret gearbeitet wird: Im Bauausschuss vom 18.11.2025 (TOP 14) wurde die Umsetzung des ISEK-Verkehrskonzepts behandelt. Das ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) kommt zu einem klaren Befund: In Wohngebieten fehlt oft Tempo 30 – mit Sicherheitsrisiken für Fußgänger und Radfahrer. Beschlossen wurde eine Tempo-30-Zone in Feldkirchen zwischen Lindenweg und Giglbergerweg.
Spannend: Die Westermeyerstraße war im ursprünglichen Entwurf Teil der Zone. Nach Hinweis der Polizei zur Vorwahrtsregelung in der Zone 30 wurde sie alternativlos aus dem Beschlusstext herausgenommen. Im Ausschuss gab es dazu deutliche Kritik. (Quelle: Protokolls des Bauauschusses vom 18.11.2025)
Wir teilen solche öffentlich belegbaren Beispiele, weil sie zeigen: Vor Ort gibt es Willen und Beschlüsse. Und trotzdem wird vieles durch Verfahren, Zuständigkeiten und Vorgaben „zäh“. |
|
|
|
Zebrastreifen in Vagen - mehrfach abgelehntIm Ortsteil Vagen hat der Ortsbeirat bei einer geplanten Querung angeregt, statt eines festen Bauwerks lieber eine Querung als Zebrastreifen (oder ohne Ampel) umzusetzen – auch, um Kosten und Eingriffe gering zu halten. In der Stellungnahme der Verwaltung steht dazu sehr klar: Tempo 30 wurde bereits mehrfach angefragt und vom Landkreis abgelehnt – ebenso wie ein Zebrastreifen oder eine Ampellösung.
Genau solche Stellen sammeln wir gerade, weil sie zeigen: Es fehlt nicht an Ideen vor Ort. Es hängt oft daran, wie Spielräume genutzt werden – und wer zuständig ist. (Quelle: Protokoll zur 59. Sitzung des Bauausschusses vom 10.12.2024)
|
|
|
|
Tempo-30-Zone in Vagen nur mit EinschränkungenEin öffentlich dokumentiertes Beispiel dafür, wie "System & Zuständigkeiten" in der Praxis wirken: Vagen. In den Protokollen wird der Bedarf sehr klar beschrieben: Wohngebiet mit Schule, Mehrzweckhalle und Kita, viele Wege zu Fuß – ohne Gehwege müssen Fußgänger teils auf die Fahrbahn ausweichen.
Genau deshalb ist Vagen im ISEK-Konzept als Zone 30 vorgesehen. Und dann kommt die typische Hürde: Bestimmte Straßen werden als Ortsverbindungs-/Vorfahrtsstraßen bewertet – und damit wird argumentiert, dass sie nach VwV zu §45 StVO (Nr. 37/1) nicht Bestandteil einer Tempo-30-Zone sein können.
Spannend (und wichtig): Der Bauausschuss hat nicht einfach geschluckt. In der Sitzung wurde diskutiert, ob man Vagen komplett einbeziehen kann – und am Ende wurde sogar beschlossen, das als Präzedenzfall prüfen zu lassen. |
|
|
|
|
|
|